Finanzierungshilfen

für Fahrzeugumrüstungen und Fahrhilfen

 

kostenträger

Kraftfahrzeughilfen können als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) betrachtet werden, wenn mit einem Fahrzeug eine bestehende Wegeunfähigkeit ausgeglichen wird bzw. damit Menschen mit Behinderungen ihren Arbeitsplatz oder Ausbildungsort erreichen können.

Mögliche Leistungen:

- finanzielle Zuschüsse für den Kauf eine Kraftfahrzeuges
- Kostenübernahme für behinderungsbedingte Zusatzausstattungen wie beispielsweise Automatikgetriebe, Lenkhilfen, spezielle Sitzhilfen etc.
- Zuschüsse zum Führerscheinerwerb

Voraussetzungen für die Leistung:

- aus gesundheitlichen Gründen dauerhaftes Angewiesensein auf die Nutzung eines Kraftfahrzeuges
- Fähigkeit, das Fahrzeug selbst zu führen oder Gewährleistung, dass eine Vertrauensperson fährt

Als Leistungserbringer können dann Reha-Träger oder Integrationsämter in Frage kommen.

Ungünstige oder fehlende Verkehrsverbindungen allein reichen für eine Leistungsberechtigung nicht aus. Außerdem ist eine LTA bei geringfügiger Beschäftigung oder selbständiger Tätigkeit nicht möglich.

Kraftfahrzeughilfen werden mit Ausnahme der Zusatzausstattung einkommensabhängig erbracht.

Wir haben für Sie die eventuell zuständigen Kostenträger zusammengestellt:

  • Agentur für Arbeit
  • BfA/LVA (Rentenversicherungsträger)
  • LWV (Integrationsamt/Hauptfürsorgestelle)
  • Gesetzliche Unfallversicherungen
  • Sozialämter
  • Haftpflichtversicherungen
  • Orthopädische Versorgungsstelle
  • Berufsgenossenschaften
  • Krankenkassen (für Schwenksitze)
  • Jugendämter
  • lvr.de (Finanzierung, Ausgleichszahlungen, Soziales)
  • idm-stiftung.de (Finanzierung, technische Hilfestellung und Beratung)
  • Stiftungenverzeichnis (Stiftungen und Spendenorganisationen)
  • dias.de (Finanzierung, Integration, Barrierefreiheit)