Was sie schon immer wissen wollten

über den Multifunktionsdrehknopf von Petri+Lehr

Multifunktionsdrehknopf
 

Immer wieder werden wir nach den Anfängen des Multifunktionsdrehknopfs und nach den unterschiedlichen Erneuerungen gefragt. Deswegen stellten wir für Sie die wiederkehrenden Fragen zusammen:

Seit wann gibt es den Multifunktionsdrehknopf (MFD)?

Der Multifunktionsdrehknopf (MFD) wurde 2003/4 von uns entwickelt und 2005 in den Markt eingeführt. Er ersetzte unsere seit 1999 angebotene IR-Lenkradfernbedienung.

Seit wann gibt es den Ein-/aus-Schalter?

Bereits die IR-Fernbedienung hatte 1999 einen Schalter zum Ein- bzw. Ausschalten zur Aktivierung und Deaktivierung des Systems. Der Grund ist einfach: Hiermit werden Fehlbedienungen oder unbeabsichtigte Bedienungen, wenn das Fahrzeug von einem Fahrer ohne Handicap (Lebensgefährte, Freunde, Kfz Service Mitarbeiter im Autohaus, ADAC Mitarbeiter, Pannenhilfe, ...) gefahren wird, vermieden. Diesen Schalter haben auch alle unsere jüngeren Entwicklungen des Multifunktionsdrehknopfs.

Gibt es gesetzliche EU-Grundlagen für den Multifunktionsdrehknopf?

Ja, die gibt es. Die Entwicklung unseres Multifunktionsdrehknopfs basiert auf den gesetzlichen Grundlagen, die das Fahrerlaubnisrecht der EU vorgibt. Hier sind klare Auflagen und Beschränkungen zum Führen eines Fahrzeugs bei Einschränkungen des Fahrzeugführers festgelegt. Nationale Abweichungen sind möglich. Bei Wikipedia finden Sie die EU-Richtlinien im Vergleich zu den deutschen.
Unsere auf der Internetseite gezeigten Produkte sind alle mit den deutschen Schlüsselzahlen versehen und unter Wissenswertes in unserer Mediathek nochmals zusammengefasst.

Der Multifunktionsdrehknopf wird auch der ECE-R21 Richtlinie gerecht. Hier sind die Anforderungen an den Fahrzeuginnenraum formuliert.

Was Sind die Rechtlichen Grundlagen der Verschiedenen Einbauvarianten?

SWRC1 _ Die Einfachste Variante (MFD1 und MFD TOUCH)
Diese technische Entwicklung basiert primär auf den Richtlinien des Europäischen Parlamentes und des Rates über die Prüfung einer elektrischen/elektronischen Unterbaugruppe (EUB) hinsichtlich der von Fahrzeugen verursachten Funkstörung (elektromagnetische Verträglichkeit, 72/245/EWG vom 20.06.1972 zuletzt geändert durch 2009/19/EG vom 12.03.2009).

H-ECU _ Die CAN-Bus Nachrüstlösung AIS (MFD TOUCH)
Hierbei wird der MFD TOUCH elektronisch komplett in das Fahrzeug integriert und ist daher ein typgenehmigtes Bauteil. Es ist die umfangreichste Art der Prüfung (e1), die ein Produkt erreichen kann.
Für KBA (Kraftfahrtbundesamt)-zugelassene Produkte, wie die H-ECU, findet die Prüfung einer elektrischen/elektronischen Unterbaugruppe gemäß der Regelung 10 der Economic Commission for Europe für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger ECE-R 10 über einheitliche Vorschriften für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit Ausführung ECE-R 10 Revision 4 vom 28.10.2011 Anwendung.